Amerikanisches Roulette deckt ein Dutzend mit 12 Fächern von 38. Europäisches Roulette deckt es mit 12 Fächern von 37. Ein gleichbleibender Einsatz vergrößert den Jeton weder nach einem Sieg noch nach einer Niederlage. Unten liegt auf demselben Dutzend in jeder Drehung eine Einheit. Ein Treffer ergibt +2, ein Fehltreffer ergibt −1. Die Schwellen plus 6 und minus 12 sind die Regel, wann man aufsteht. Das Rad sieht diese Zahlen nicht.
Ein Fehltreffer fällt in 26 Fächern: zwei andere Dutzende, 0 und 00. Das sind 68,42% der Drehungen. Ein Treffer sind 31,58%. Die Auszahlung 2 zu 1 gleicht die Waage nicht aus: 12×2 = 24, und 26×1 = 26, und über den Durchgang von 38 Fächern bleibt −2. Von 100 gesetzten Einheiten sind das 5,26.
Die Schwelle im Plus liegt doppelt so nah wie die Schwelle im Minus, und der Schritt nach oben ist doppelt so groß wie der Schritt nach unten. Auf 38 Sektoren erreichen plus 6 dennoch 54,13% solcher Sitzungen, minus 12 erreichen 45,87%. Die nähere Schwelle gewinnt die Zählung der Sitzungen nur knapp. Das Geld der Sitzung gleicht das nicht aus: plus 6 ist kleiner als minus 12.
Eine Drehung und der Durchgang im amerikanischen Roulette
Der Jeton ist gleich 1. Das Ergebnis ist Gewinn oder Verlust dieses Jetons, nicht die Rückgabe des Einsatzes auf den Tisch.
| Fach | Wie viele von 38 | Ergebnis |
|---|---|---|
| Eigenes Dutzend | 12 | +2 |
| Fremdes Dutzend, 0 oder 00 | 26 | −1 |
Drei Treffer nacheinander ergeben +6 und berühren gerade die obere Schwelle. Vier Fehltreffer ergeben −4 und erreichen −12 nicht. Die Sitzung schafft das Plus deshalb oft mit kurzen Treffern, und minus 12 sammelt sich länger. Der Erwartungswert einer Drehung ist dabei −2/38, etwa −0,05. Die Schwelle schneidet die Sitzung ab, den Anteil der Drehung hebt sie nicht auf.
Plus 6 gegen minus 12
Die Sitzung stoppt auf +6 oder auf −12, was früher eintritt. Der Einsatz ist die ganze Zeit 1. Die Anteile unten sagen, wie viele Sitzungen an jede Schwelle stoßen.
| Rad | Sitzung hat +6 erreicht | Sitzung hat −12 erreicht | Gewinnfächer |
|---|---|---|---|
| 38 Sektoren | 54,13% | 45,87% | 12 von 38 |
| 37 Sektoren | 59,74% | 40,26% | 12 von 37 |
Bei einer Null sind die Fehltreffer 25, nicht 26, und die obere Schwelle wird öfter genommen: 59,74%. Das ist immer noch nicht 70 und nicht 80. Minus 12 bleibt ein häufiger Ausgang, etwa 40 Sitzungen von 100. Französisches Roulette mit der Hälfte des Einsatzes auf der Null setzt sich hier nicht ein: das Dutzend verliert den Jeton ganz, auf der Null wie auf einem fremden Dutzend. Auf dem Rad von RoulCoin ist es so, und Nullen gibt es dabei zwei.
Hundert gleichbleibende Jetons
Hundert Drehungen zu einer Einheit setzen 100 und geben dem Tisch im Mittel 5,26. Jeton 5 vervielfacht Einsatz und Minus: 500 gesetzte Einheiten, erwartetes Ergebnis −26,32. Die Obergrenze des Kontos nimmt die Fünf vielleicht nicht an. Die Zahlen sind zur Übung, die Grenze sieht man am Tisch.
| Jeton auf dem Dutzend | In 100 Drehungen gesetzt | Erwartetes Ergebnis |
|---|---|---|
| 1 | 100 | −5,26 |
| 5 | 500 | −26,32 |
Eine einzelne Hundert endet leicht auch im Plus: die Streuung ist breiter als das mittlere Minus 5,26. Die Schwelle +6 / −12 schneidet gerade diese Streuung, nicht den mittleren Anteil. In Deutschland werden 12 Fächer des Dutzends nicht zu 13, nur weil die Zeitzone eine andere ist. 0 und 00 bleiben beide ein Fehltreffer zu −1.
Plus 6 erreichen 54,13% der Sitzungen, minus 12 erreichen 45,87%. Plus 6 ist dabei halb so groß wie das Minus, das die übrigen bringen.
Wie man das Dutzend an der Schwelle nicht wechselt, wenn man online spielt
Das Dutzend notiert man vor der ersten Drehung und verschiebt es nicht nach drei Fehltreffern. Jedes Dutzend hat dieselben 12 Fächer von 38. Ein Wechsel des Feldes setzt das schon gesammelte Minus nicht auf null. Online spielen auf virtuellem Guthaben geht ohne Eintragung und ohne Aufladung: Gast-Jetons werden nicht auszahlbar, und die Schwelle +6 wird darauf mit denselben drei Treffern nacheinander erreicht.
- Der Jeton wächst nach einem Fehltreffer nicht und fällt nach einem Treffer nicht.
- Plus 6 und minus 12 rechnet man von der Bank dieser Sitzung.
- 0 und 00 sind ein Fehltreffer auf den ganzen Jeton, nicht die Hälfte.
- Drei Dutzende zugleich sind eine andere Aufstellung. In diese Sitzung gehört eines.
Warum drei Siege nacheinander die Schwelle nicht plus machen
Drei Treffer ergeben +6 und schließen eine glückliche Sitzung. Ihre Chance auf 38 Sektoren ist (12/38)³, etwa 3,15%. Viel öfter erreicht die Sitzung +6 gemischt mit Fehltreffern oder läuft zu −12. 54,13% sind alle Wege zur oberen Schwelle, nicht nur die reinen drei Siege.
Kommt plus 6 öfter vor als minus 12?
Ja, aber nur knapp: 54,13% gegen 45,87% auf einem Rad mit 38 Sektoren. Auf 37 Sektoren sind die Anteile 59,74% und 40,26%. Das Plus ist dabei halb so groß wie das Minus.
Ist ein Fehltreffer des Dutzends nur fremde Nummern?
Nein. Fremde Nummern sind 24, plus 0 und 00. Zusammen 26 von 38. Jedes solche Fach nimmt einen Jeton.
Verringern fünf Einheiten statt einer den Anteil?
Nein. In 100 Drehungen zu 5 sind 500 gesetzt, erwartetes Ergebnis −26,32. Das sind dieselben 5,26 von 100 gesetzten Einheiten.
Sind drei Treffer nacheinander schon Pflicht für plus 6?
Nein. Drei nacheinander ergeben +6 sofort, und so ist es in etwa 3,15% der Starts. Die übrigen glücklichen Sitzungen sammeln +6 mit Fehltreffern zwischen den Treffern. Zusammen mit den reinen Dreiern nehmen 54,13% der Sitzungen die obere Schwelle.
Ein gleichbleibendes Dutzend verliert öfter, als es gewinnt, und zahlt für den Treffer das Doppelte. Benachbarte Spielstrategien auf der Farbe stoßen bei der Schwelle plus 10 und minus 20 öfter auf das Minus, weil der Schritt dort in beide Richtungen gleich ist. Hier lohnt es, die Schwellen vor dem Jeton zu notieren: plus 6 schließt die Sitzung, auch wenn man den vierten Treffer noch mitnehmen möchte.