Amerikanisches Roulette teilt die Kugel in jeder neuen Drehung wieder auf 38 Fächer. Europäisches Roulette tut dasselbe auf 37. Heiß nennt man ein Feld, das in den letzten Drehungen öfter gefallen ist als andere, und den nächsten Jeton setzt man darauf. Kalt nennt man ein Feld, das lange ausblieb, und den Jeton setzt man schon darauf, wie auf einen Schuldner. Beide Griffe schauen zurück. Das Rad rückt davon nicht nach vorn.
Die Chance einer vorher genannten Nummer auf RoulCoin ist 1 von 38, was der Zähler auch zeigt. Die Chance von Rot ist 18 von 38, nach fünf roten, nach fünf schwarzen und in der ersten Drehung der Sitzung. Schwarz hat dieselben 18. Die übrigen zwei Fächer sind 0 und 00. „Schwarz ist fällig“ nach einem langen Rot nimmt diese zwei Fächer dem Grün nicht weg und gibt sie Schwarz nicht.
Unten gibt es keinen Zug, der die vorige Drehung in einen Vorteil verwandelt. Es gibt Häufigkeiten, mit denen die Vergangenheit überhaupt vorkommt, und dieselbe Chance der nächsten Drehung.
Die nächste Drehung im amerikanischen Roulette
Die Tabelle wiederholt absichtlich eine Zeile. So sieht Unabhängigkeit aus: die Beschriftung über der Spalte ändert sich, die Bruchzahl nicht.
| Was vor der Drehung war | Rot | Schwarz | 0 oder 00 | Eine bestimmte Nummer |
|---|---|---|---|---|
| Keine Serie | 18/38 | 18/38 | 2/38 | 1/38 |
| Fünf rote nacheinander | 18/38 | 18/38 | 2/38 | 1/38 |
| Fünf schwarze nacheinander | 18/38 | 18/38 | 2/38 | 1/38 |
| Die Nummer fiel dreimal in 30 Drehungen | 18/38 | 18/38 | 2/38 | 1/38 |
Fünf rote nacheinander sind für sich selten: (18/38)⁵ sind 2,38%, etwa ein solcher Streifen von 42. Die Seltenheit des Streifens macht die sechste Drehung nicht zu einer anderen. Das sechste Rot hat wieder die Chance 18/38, nicht höher und nicht niedriger. Dasselbe mit der Nummer. Drei Ausgänge eines Feldes ziehen die übrigen 37 Fächer nicht vom Rad ab.
Was drei Ausgänge in dreißig Drehungen bedeuten
Bei einer vorher genannten Nummer ist die mittlere Zahl der Ausgänge in 30 Drehungen 30/38, etwa 0,79. Keinmal in diesen 30 Drehungen kommt in etwa 44,93% der Fenster vor, wenigstens einmal in 55,07%. Dreimal und öfter bei dieser vorher genannten Nummer sind etwa 4,36% der Fenster. Das ist ein seltener Zähler, kein Signal, dass die einunddreißigste Drehung das Feld wiederholen müsste.
| Vorher genannte Nummer in 30 Drehungen | Anteil solcher Fenster | Chance in der 31. Drehung |
|---|---|---|
| Keinmal | 44,93% | 1/38 |
| Wenigstens einmal | 55,07% | 1/38 |
| Dreimal und öfter | 4,36% | 1/38 |
Ist die Nummer nicht vorher genannt, sondern als häufigste von allen 38 gewählt, nachdem das Fenster schon geschehen ist, findet sich die Dreiergruppe öfter. Man sucht das Maximum unter 38 Zählern, und bei irgendeiner Nummer hören drei Ausgänge in 30 Drehungen auf, ein Ereignis von 4,36% zu sein. Dem gewählten Feld hilft das nicht: in der nächsten Drehung hat es weiterhin 1 Chance von 38, wie das benachbarte, das im Fenster keinmal gefallen ist.
Die Farbe, die „wechseln müsste“
Nach fünf roten wird Schwarz nicht wahrscheinlicher als Rot. Beide bleiben auf 18/38. Zusammen halten sie 36 Fächer, die grünen 2. Das Umlegen des Jetons von Rot auf Schwarz verringert die schon verlorenen fünf Einheiten nicht und ändert die Zahlung der nächsten Drehung nicht. Auf 37 Sektoren gilt dieselbe Logik: die Farbe hat 18 Gewinnfächer von 37, auch nach einer langen Serie. Französisches Roulette mit der Hälfte des Einsatzes auf der Null schaltet sich nicht nachträglich ein, nur weil die Serie lang war.
| Wohin man nach fünf roten setzt | Chance auf Gewinn | Was die schon verlorenen 5 tun |
|---|---|---|
| Wieder Rot | 18/38 | kommen nicht zurück |
| Schwarz | 18/38 | kommen nicht zurück |
| Eine bestimmte „kalte“ Nummer | 1/38 | kommen nicht zurück |
In Deutschland sind fünf rote nacheinander nicht kürzer und nicht länger, nur weil die Zeitzone eine andere ist. Das nächste Fach ist weiterhin eines von 38. Die Stadt streicht 0 und 00 nicht, nur weil die Farbe sich gehalten hat.
Drei Ausgänge einer Nummer in 30 Drehungen sind eine Seltenheit für ein vorher genanntes Feld. Für ein Feld, das man danach als häufigstes gewählt hat, ist das schon eine andere Auswahl. Die nächste Drehung bleibt in beiden Fällen 1 von 38.
Was man mit dem Zähler tut, wenn man online spielt
Der Zähler taugt, um die eigene Aufzeichnung des Einsatzes zu prüfen, und taugt nicht, um ein Fach zu wählen. Die Kasse kann eine Münze annehmen, um mit Kryptowährung spielen zu können, aber der Kurs gehört nicht in 1/38 und löscht die vergangene Serie nicht aus der Rechnung. Virtuelle Jetons eignen sich zur Prüfung gerade deshalb, weil man darauf auf das „Heiße“ und auf die benachbarte Zahl setzen und dieselbe Zahlung sehen kann. Das Gastguthaben wird nicht auszahlbar.
- Die Chance der Nummer je Drehung ist 1/38, solange der Jeton auf einem Feld steht.
- Die Chance der Farbe ist 18/38, und nach einer Serie derselben Farbe fällt sie nicht.
- 0 und 00 werden nicht zur Auszahlung der Farbe, wie viele rote auch vor ihnen gefallen sind.
- Einen Wechsel des Feldes nach drei gleichen Drehungen schreibt man nicht in die Regel: er ändert keine Bruchzahl aus der Tabelle.
Warum eine seltene Serie trotzdem vorkommt
Ein Streifen von fünf roten ist selten an einer vorher genommenen Stelle des Bandes und gewöhnlich auf einem langen Band aus vielen Versuchen. 2,38% sind etwa ein Streifen auf 42 Starts. An einem Abend aus Hunderten von Drehungen widersprechen mehrere solche Stücke dem Anteil 18/38 nicht. Sie setzen sich aus ihm zusammen. Die nächste Drehung nach dem Stück zahlt keinen Ausgleich.
Ist Schwarz nach fünf roten wahrscheinlicher?
Nein. Rot und Schwarz bleiben auf 18 Fächern von 38. Zwei weitere Fächer sind 0 und 00. Die Serie legt sie nicht ins Schwarze.
Muss eine Nummer, die dreimal in 30 Drehungen gefallen ist, wieder fallen?
Nein. Für eine vorher genannte Nummer kommen drei und mehr Ausgänge in 30 Drehungen in etwa 4,36% der Fenster vor. In der nächsten Drehung ist die Chance trotzdem 1 von 38. Hat man die Nummer schon nach der Zählung gewählt, als häufigste, ist die Chance der nächsten Drehung dieselbe.
Ist eine kalte Nummer, die 30 Drehungen ausblieb, näher am Gewinn?
Nein. Null Ausgänge einer vorher genannten Nummer in 30 Drehungen kommen in etwa 44,93% der Fenster vor. Die nächste Drehung gibt diesem Feld dieselben 1/38 wie dem Feld, das gerade gefallen ist.
Kommen fünf rote nacheinander fast nicht vor, also ist die sechste schon anders?
Der Streifen selbst ist selten: 2,38%, etwa einer von 42. Die sechste Drehung ändert sich davon nicht. Rot darauf ist wieder 18/38.
Den Zähler der letzten Drehungen nimmt man bequem als Hinweis auf das Feld. Benachbarte Spielstrategien nennen wenigstens die Größe des Einsatzes und die Zahl der Schritte. Heiße und kalte Nummer ändern weder 1/38 noch 18/38, wie viele Felder im Band auch umkringelt sind.